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Blogstöckchen oder „This is how I work“

Blog - Margit Nowotny

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Also: Da nicht alle meine Leser Blogger sind, zuerst die Erklärung was ein Blogstöckchen ist.

Um Blog und Blogger besser zu vernetzen, werfen Sie sich gelegentlich Blogstöckchen zu: Ein Thema das gemeinsam bearbeitet wird. In diesem Fall geht es um das Bloggen an sich, darum wie man bloggt. Mir wurde das Blogstöckchen von Andrea Brücken und Cornelie Picht zugeworfen, zwei E-Learning Profis. Die Aktion wurde von Isabella Donnerhall ins Leben bzw. Netz gerufen.

Und nun geht es los mit der Beantwortung der im Blogstöckchen verpackten Fragen:

Bloggerinnen-Typ:

Schwer zu sagen, weil ich erst langsam eine Blogger-Identität entwickle. Ich war bisher Psychologin, dann bloggende Psychologin und womöglich werde ich irgendwann psychologisierende Bloggerin…

Gerätschaften digital:

Ein Medion-Akoya vom Aldi, ein iPad und ein iPhone und ein Baby-Rechner, ebenfalls Medion.

Gerätschaften analog:

Ich benutze wie Frau Donnerhall ein Sigel Conceptum Notizbuch von dem ich jetzt aber kein Foto anfertige. Außerdem immer ein Mäppchen mit den aktuellen Lieblingsstiften. Auch davon gibt es kein Foto. All das befindet sich in einer überdimensionalen Handtasche, bei deren Gewicht manche Leute vermuten, dass sich ein Einfamilienhaus im Innern verbirgt…sie haben Recht.

Arbeitsweise:

Als Frühaufsteher, ja richtig, ich stehe täglich um 5 Uhr auf, ein eindeutiger Frühblogger. Dann aber auch fokussiert und ohne Ablenkung. Zu allen anderen Zeiten des Tages besteht die Gefahr erheblicher Ablenkung durch Kinder, Mann oder Freunde.

Welche Tools nutzt Du zum Bloggen, Recherchieren und zur Bookmark-Verwaltung?

WordPress, hier versuche ich in die Tiefen des Systems vorzudringen, nicht immer erfolgreich. Der Leser merkt das dann, wenn der Bildschirm tagelang weiß bleibt, was sich mein Business-Blog eigentlich nicht leisten kann. Ich versuche aber aufrichtig zu lernen, wie so ein Blogsystem funktioniert und ich bilde mir ein, dass ich Fortschritte mache.

Zum Recherchieren nutze ich das Web, Zeitschriften, Bücher.  Alles was thematisch wichtig erscheint. Das einzige Tool auf das ich nicht mehr verzichten will ist Evernote. Hier lege ich so ziemlich alles ab worüber ich mal was schreiben will, mittlerweile nutze ich es auch für bookmarks.

Wo sammelst Du Deine Blogideen?

Im richtigen Leben. Bei der richtigen Arbeit. Bei meinen Klienten, denen ich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich danke sage für all die Inspiration! Und natürlich am Zeitungskiosk. Für mich ist der Kiosk ein Gesellschaftsseismograph: Über die Jahre kommen bestimmte Themen, es gehen bestimmte Themen und man bekommt eine Ahnung wie die Welt gerade tickt, wenn man eine halbe Stunde im Kiosk steht und nur die Titel der einzelnen Blätter liest. Außerdem lese ich immer noch, so viel ich kann, in Büchern- mittlerweile auch eBooks. Und die Gedanken der Bücher verdaue ich mitunter in Blogartikeln. Manchmal rezensiere ich ein Buch, meist dann wenn ich es für gut halte. Ich glaube schlechte Bücher bleiben eher unerwähnt.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut für’s Bloggen/im Internet

Konzentration auf das Wesentliche, wenn gebloggt wird, wird gebloggt. Sonst nichts.

Benutzt Du eine To-Do-List-App? Welche?

Ich hab es echt probiert, aber es klappt nicht. Ich kann nur analoge To-Do-Listen führen. Und zwar aufschreiben und durchstreichen wenn es erledigt ist.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das Du nicht leben kannst?

Meine elektrische Zahnbürste. Aber lebensnotwendig ist sie nicht.

Gibt es etwas, das Du besser kannst als andere?

…und Ihr wollt wirklich eine ehrliche Antwort auf diese Frage? Ich kann sehr schnell rennen, ich kann viel Eis essen, ich kann eimerweise Kaffee trinken. Außerdem kann ich saumäßig ( so steigern Schwaben das Wort schnell) schnell lesen, weil mir mein Bruder, als ich klein war, gesagt hat, wie viele Bücher man in seinem Leben maximal lesen kann. Es waren sehr wenig.

Was begleitet Dich musikalisch beim Bloggen:

Nichts. Ich kann mich leider nicht besser konzentrieren, wenn ich Musik höre.

Was ist Dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche

Eindeutig Lerche. Ich mag es wenn ich vor Sonnenaufgang, wenn die Welt noch ganz still ist, Dinge tun kann, die ich gerne mache. Lesen, bloggen, surfen.

Eher introvertiert oder extrovertiert

Eindeutig extro mit introvertierten Phasen. Ich brauch die Welt und den Kontakt zu anderen und wenn alles zuviel wird, ziehe ich mich zurück. So lange bis ich wieder Lust auf den Trubel der Welt habe. Was ich allerdings gar nicht mag sind Häppchen-Veranstaltungen mit Dauer-Small-Talk. Das ist mir zu flach und das tu ich mir, wenn es nicht unbedingt sein muss, nicht an.

Wer sollte diese Fragen noch beantworten?

Madame Katz privat oder geschäftlich, wie es ihr beliebt : )

Der beste Rat den Du je bekommen hast?

Ein Postkartenspruch im Zimmer meines Lieblingskollegen: „Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen denken“ Albert Camus

Noch irgendwas wichtiges?

Keep it Simple!

 

Foto: © Marco2811 – Fotolia.com

 

 

 

 

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  1. Guten Morgen Margit,

    danke sehr für das Stöckchen – das bei mir allerdings etwas fremdeln würde. Die Bloggerei ist in den letzten Monaten aus gesundheitlichen Gründen (NackenSchulterTinnitus ) sehr zurück gegangen. Es liegen einige Posts in meinem Hirn – jetzt, nachdem ich wieder rechnerfit bin, muss ich aber erst wieder die Kurve dazu kriegen – der Geschmack des analogen Lebens ist umfangreicher geworden 😉
    Im Moment bin ich also eher “Bloggerin in Ruhepause”.

    Viele Grüße

    Susanne

  2. Interessant, ich hätte die Fragen zu 70% ähnlich beantwortet. Erwartet ein aktiver Blogger eigentlich auch,dass zurück gebloggt wird? Beantworten Sie alle Bloggkommentare?

    • Liebe Larah, schön dass Sie wieder da sind! Ich weiß nicht genau wie Sie das meinen mit dem zurück bloggen. Meinen Sie damit, das jemand anders auf seinem Blog ein Thema aufgreift das man selbst bearbeitet hat? Was die Kommentare angeht: Ja ich beantworte alle, wenn es keine Spam-Kommentare sind. Da am Tag 30-40 Spam Mails eingehen und ich die auf einen Rutsch lösche, hoffe ich immer das keine “echten” Kommentare mitgelöscht werden. Aber ich kann und will nicht jeden Spam einzeln ansehen.

  3. Blogs sind zu einem wichtigen Kommunikationsmittel in unserer medialen Welt geworden und nicht mehr wegzudenken. Ich selbst bin Blogleser, weniger der Schreiber. Mir fehlt die Motivation fürs bloggen, denn Dinge zu schreiben stellt eine gewisse Herausforderung dar, Findet man hier immer die richtigen Leser? Kommentare sind leider nur Mangelware.

    • Ich kenne ja für gewöhnlich meine Leser nicht. Ich sehe nur an den Seitenaufrufen, dass der Blog gelesen wird. Und es stimmt, Kommentare sind Mangelware, deshalb freut es mich, wenn Sie weiterhin kommentieren! Liebe Grüße Margit Nowotny

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